Akupunktur

Die Akupunktur ist eine Behandlungsmethode der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Als TCM bezeichnet man die traditionellen Heilverfahren, die sich in China und anderen asiatischen Ländern in den letzten 2500 Jahren entwickelt haben. Zur TCM gehören auch andere Therapieverfahren und prophylaktische, also gesundheitserhaltende Maßnahmen.

Auch in Europa haben sich viele Elemente aus der chinesischen Medizin etabliert – denken wir nur an die Meditations- und Bewegungsformen wie Yoga, Qigong etc., chinesische Heilkräuter oder eine spezielle chinesische Diätetik.

Die Akupunktur besteht aus einer therapeutischen Wirkung, die durch Nadelstiche an bestimmten Punkten des Körpers erzielt werden. Das Qi wird wieder zum Fließen gebracht. In der TCM geht es um die „Lebensenergie des Körpers“ (Qi). Diese verläuft auf definierten Leitbahnen beziehungsweise Meridianen im

Körper. Diese können zirkulieren und haben einen steuernden Einfluss auf alle Körperfunktionen. Wenn dieser Fluss gestört ist, kann es zu Beschwerden und oder Erkrankungen führen.

Das gleiche Therapieziel hat die Akupressur durch das Ausüben von stumpfem Druck und die Moxibustion durch die Wärmezufuhr an Akupunkturpunkten.

 

Akupunktur als unterstützende Geburtsvorbereitung:

Ab der vollendeten 36. Schwangerschaftswoche kann bei bis dahin unkomplizierten Schwangerschaftsverlauf und regelrechter Kindslage einmal wöchentlich bis zur Entbindung akupunktiert werden. Die Gefahr einer Frühgeburt ist zu diesem Zeitpunkt nicht mehr gegeben.

Die einzelnen Behandlungen dauern jeweils etwa 20 Minuten, dabei kann die Schwangere bequem sitzen oder liegen. 

Untersuchungen haben ergeben, dass es durch Akupunktur zu einer deutlich verbesserten Reifung des Muttermundes kommt und sich die Wehenkoordination im Geburtsverlauf günstig beeinflussen lässt. Durch diese Effekte kann sich die Geburtsdauer um mehr als zwei Stunden verkürzen. Die Anwendung der Akupunktur während der Geburt kann außerdem eine Einsparung von Schmerzmitteln bewirken und die Angst vor der Geburt lindern oder auch ausbleibende Wehen auslösen. 

Aber nicht nur zur Geburtsvorbereitung kann Akupunktur in der Schwangerschaft angewendet werden, ebenso hilft sie bei Übelkeit, Sodbrennen, Wassereinlagerung usw. 

Auch in der Zeit nach der Geburt kann der mütterliche Körper durch Akupunktur wieder gekräftigt werden. Besonders im frühen Wochenbett hilft sie, dabei die Milchproduktion zu regulieren, die Rückbildung der Gebärmutter zu unterstützen und das verlorene Blutvolumen wieder aufzufüllen. 

Die Kosten werden in der Regel bei prophylaktischer Maßnahme nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Der Preis entsteht nach Absprache der Indikation und Häufigkeit.


 

 

 

 

Hebammenpraxis Hand aufs Herz

 

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